Karate & Selbstverteidigung für Kinder


Um Kinder die Selbstverteidigung näher zu bringen, bedarf es zuerst der Prävention durch Selbstbehauptung. Ist der Angreifer nicht von seinen Angriff abzubringen, folgen die Schritte der (körperlichen) Selbstverteidigung durch das Erkennen, Vermeiden und ggf. Bewältigen vom Angriff. Die Kinder lernen, dass Karate zur Selbstverteidigung dient und nicht zum Spaß angewendet werden darf.


Selbstbehauptung

  • Wie fühle ich mich, wenn andere Kinder mich beleidigen und/ ärgern? (später auch Mobbing und Cybermobbing)
  • Muss ich mir alles gefallen lassen? Wie reagiere ich der entsprechenden Situation richtig?
  • Wie verhalte ich mich, wenn mich ein Unbekannter anspricht?
  • Was sagt mein Bauchgefühl?
  • das Recht auch zu Erwachsenen "Nein" zu sagen
  • Möchte ich gerade umarmt oder geküsst werden?
  • Was mache ich, wenn ich unerwünscht berührt werde? (später auch Sexuelle Belästigung und Nötigung)

Es ist uns auch wichtig, dass Kinder lernen ihre Gefühle und Empfindungen wahrzunehmen, diese zu verstehen, zu verteidigen, und somit sich anderen Gegenüber selbst zu behaupten. Um das Selbstbewusstsein zu stärken, nutzen wir auch Medien und spielen solche und ähnliche Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungssituationen in Form von Rollenspielen nach.


Selbstverteidigung

  • Was ist ein Angriff und wann gilt ein Angriff als Angriff? (Notwehr, Notwehrrecht)
  • Darf ich mich überhaupt verteidigen? Wenn ja, ab wann und wie (Verhältnismäßigkeit)?
  • Was mache ich, wenn andere sich nicht verteidigen können? (Zivilcourage)
  • Darf ich andere überhaupt verteidigen, wenn diese angegriffen werden? (Nothilfe)

In unserem Konzept arbeiten wir nach dem Prinzip „Angriffe erkennen“, „Angriffe vermeiden“ und notfalls „Angriffe bewältigen“.


Warum ist Karate besonders für Kinder (natürlich auch Erwachsene) so interessant?


Karate liefert einen wertvollen pädagogischen Beitrag. Toleranz, Eigenverantwortung, Rücksichtnahme und Fairplay sind Grundwerte beim Karate. Diese Sportart fördert neben den koordinativen Fähigkeiten auch die motorischen Fähigkeiten. Rechts-Links Schwächen werden trainiert.


Das Einhalten von Regeln und Ritualen ist ein wichtiger Bestandteil und hilft den Kinderrn sich schneller an die Unterrichtsstunden zu gewöhnen. Körperliche Ängste werden durch Kampfspiele, sowie Kampftraining (ab U9 einmal im Monat) abgebaut. Zudem lernen die Kinder beim Kämpfen ihre Kräfte besser einzuteilen und zu kontrollieren.


Durch das miteinander trainieren lernen die Kinder auch Respekt und Rücksicht voreinander, knüpfen neue (soziale) Kontakte und lernen nicht nur Selbstvertrauen in die eigene Person, sondern auch in dem Gegenüber. Dadurch entstehen oftmals sogar neue Freundschaften.


Wir legen großen Wert auf die Gemeinschaft. Daher führen wir mit unserern Kindern auch viele Aktivitäten außerhalb des Trainings durch. Erwähnenswert ist hier das jährliche Sommerlager und die Ferienfreizeitfahrt.


Die Trainingszeiten findet ihr rechts. In der mobilen Ansicht bitte die Sidebar einschalten.


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